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September 14, 2026

Vom Ich zum Wir – seit 2006 begleitet mich TEMP

Im Dezember 2006 habe ich die TEMP-Methode bei einem Seminar kennengelernt und sie hat mich sofort „erwischt“. Damals konnte ich noch nicht wissen, dass sie mich fast 20 Jahre später immer noch begleiten würde.

Am wertvollsten war und ist für mich immer noch die Teamentwicklung: Vom Ich zum Wir.

Dieser Gedanke hat schon immer zu mir gepasst. Und das tut er bis heute.

Im eigenen Unternehmen beginnt das für mich schon im Vorstellungsgespräch. Ich spreche dort ganz offen über meine Werte. Und ich möchte hören, wie mein Gegenüber darüber denkt. Dabei gibt es keine Antwort, die jemand geben muss. Mich interessiert der Mensch. Was ist ihm wichtig? Wie möchte er arbeiten? Was braucht er, um sich in einem Team einzubringen?

In einer Apotheke merke ich sehr schnell, ob es eine gemeinsame Haltung gibt. Zum Beispiel daran, wie Teams miteinander sprechen oder mit unterschiedlichen Meinungen umgehen. Auch daran, wie Entscheidungen getroffen werden und was voneinander erwartet wird.

In Apothekenteams halte ich den Austausch über gemeinsame Werte für existenziell wichtig. Sie arbeiten eng zusammen, oft über viele Stunden am Tag, unter Zeitdruck und mit einer hohen Verantwortung gegenüber den Menschen, die in die Apotheke kommen. Da muss es menschlich funktionieren.

Natürlich kann man fachlich vieles lernen. Bei der Haltung wird es allerdings schwieriger.

Was von TEMP heute in meiner Beratung steckt

Ich habe die Trainerlizenz zur TEMP-Methode erworben und darf damit die komplette TEMP-Methode als Beratung anbieten.

In der Praxis habe ich gemerkt: Dafür fehlt mir schlicht die Zeit. Und ich muss auch nicht alles daraus anbieten, nur weil ich es könnte.

Mein Schwerpunkt liegt heute beim E der TEMP-Methode: Erwartungen der Kunden.

Wenn ich mit Apotheken arbeite, begegnet mir dieses Thema ständig.

Was erwarten die Menschen heute von ihrer Apotheke? Was erleben sie tatsächlich, wenn sie hereinkommen, anrufen oder online Kontakt aufnehmen? Was macht diese eine Apotheke so besonders, dass Kunden gern wiederkommen und sie weiterempfehlen?

Das sind Fragen, mit denen ich gerne arbeite, weil sie sehr schnell konkret werden.

Die Antworten liegen in der pharmazeutischen Kompetenz, im Service, im Definieren von aktuellen und künftigen wirtschaftlich interessanten Zielgruppen. Manchmal merkt eine Inhaberin im Gespräch plötzlich, dass ihre Apotheke längst für etwas steht, sie es bisher nur nie richtig benannt hat. Diese Momente mag ich an meiner Arbeit ganz besonders.

Markenentwicklung beginnt viel früher als beim Logo

Auch in meinem Mentoring zur Markenentwicklung begegnet mir TEMP wieder. Hier vor allem im Handlungsfeld T7: Unternehmensmarke stärken.

Wer bei „Marke“ zuerst an Logo, Farben oder Gestaltung denkt, ist häufig überrascht, wie viel früher unsere Arbeit beginnt.

Ich möchte wissen: Was macht diese Apotheke aus?

Und ich möchte auch wissen, was die Inhaberin selbst ausmacht.

Denn die eigene Persönlichkeit lässt sich aus einer inhabergeführten Apotheke kaum herausrechnen. Die Haltung der Inhaberin prägt das Team. Sie prägt den Umgang mit Kunden. Sie beeinflusst, welche Menschen sich angesprochen fühlen und welche Mitarbeiter gerne bleiben. Deshalb darf und muss Markenentwicklung sehr persönlich sein.

Am Ende sehen viele meiner Kund:innen klarer auf das, was ihre Apotheke schon lange besonders macht. Darauf lässt sich aufbauen. Sehr konkret und passend zur jeweiligen Apotheke.

Fast 20 Jahre später liegt TEMP wieder vor mir

Jetzt halte ich das neue Buch „Unternehmen erfolgreich führen – Zukunft gestalten mit der TEMP-Methode“ in den Händen.

Und ich merke beim Durchblättern, wie viel mir davon vertraut ist.

Die Methode hat sich weiterentwickelt. Mein eigener beruflicher Weg ebenfalls. Viele dieser Gedanken, die mich 2006 angesprochen haben, finde ich heute in meiner Arbeit mit Apotheken wieder.

Vielleicht ist genau das der Grund, weshalb ich TEMP über so viele Jahre treu geblieben bin: Die Methode gibt mir eine Struktur, in der trotzdem Platz für den einzelnen Menschen und sein Unternehmen bleibt.

Die Unternehmerseminare von tempus consulting habe ich selbst erlebt und kann sie aus dieser Erfahrung heraus sehr empfehlen. Auch das neue Buch ist für Unternehmer:innen einen Blick wert.

Wer wissen möchte, wie ich TEMP erlebt habe oder welcher Teil der Methode für die eigene Apotheke interessant sein könnte, darf mich gerne ansprechen.

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